Mai 2015

24. Mai 2015 - 9:30

Kaum von meinem Kurzurlaub in Berlin zurückgekommen, erreicht mich die Ankündigung einer Ausstellung, die es wert wäre, schon wieder hinzufahren. Im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin findet die Sommerausstellung "Wir kommen auf den Hund!" statt. Vielleicht haben Sie ja die Möglichkeit diese Präsentation zu sehen.

 

Federico Zuccari, Studienblatt mit einem spanischen Windspiel, um 1564-65
Federico Zuccari: Studienblatt mit einem spanischen Windspiel, um 1564-65.
© Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Foto: Volker-H. Schneider

Max Thedy, Weiblicher Akt mit Hund, um 1880/1900
Max Thedy: Weiblicher Akt mit Hund, um 1880/1900. © Staatliche Museen zu Berlin,
Kupferstichkabinett / Foto: Jörg P. Anders

Félix Vallotton, Le Coup de Vent (Der Windstoß), 1894
Félix Vallotton: Le Coup de Vent (Der Windstoß), 1894. © Staatliche Museen zu Berlin,
Kupferstichkabinett / Foto: Jörg P. Anders

Max Liebermann, Im Kahn, 1917
Max Liebermann: Im Kahn, 1917. © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett /
Foto: Volker-H. Schneider

Pablo Picasso, Le Chien (Der Hund), 1936
Pablo Picasso: Le Chien (Der Hund), 1936. Staatliche Museen zu Berlin,
Kupferstichkabinett. © Succession Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn 2015 /
Foto: Volker-H. Schneider

Dieter Roth, Selbstbild, als Hundehauf in Stuttgart am 27.10.73, 1973
Dieter Roth: Selbstbild, als Hundehauf in Stuttgart am 27.10.73, 1973.
Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett. © Dieter Roth Estate,
Courtesy Hauser & Wirth/ Foto: Volker-H. Schneider

 

Die Ausstellung zeigt in sechs Kapiteln eine große Bandbreite an Themen, die Kunst und Hund verbinden. Die Werke zeigen, wie er als Wach-, Hüte-, Jagd- und Begleithund dient und in der Großstadt Straßen und Plätze belebt. Fellstruktur, Anatomie und Bewegung von Hunden wird in Zeichnungen, Druckgraphiken, Ölskizzen und Aquarellen eindrucksvoll vermittelt. Zu sehen sind Werke u. a. von Agostino Carracci, Albrecht DüŸrer, Rembrandt und Goya bis hin zu Adolph Menzel, Otto Dix, Pablo Picasso und Dieter Roth.

„Wir kommen auf den Hund! Eine Sommerausstellung im Kupferstichkabinett“ ist vom 26. Juni 2015 bis zum 20. September 2015 zu sehen. Im Juni 2015 erscheint im Imhof Verlag eine Publikation mit 50 Abbildungen und Texten in deutsch und englisch.

 

Ausstellung, Grafik, Zeichnung
20. Mai 2015 - 17:25

Tobias Emskötter schuf dieses kleine Gemälde, das seit ein paar Tagen meine Wohnung ziert. Wie eine kleine Hundeikone strahlt der Terrier aus dem ockergoldenen Hintergrund. Und wie bei den alten Holländern entwickelt sich der kleine Terrier plastisch aus dem vormals dunklen Grund; der lebhafte, tiefe Blick - hier ist ein Könner am Werk.

 

Terrier 1 © Tobias Emskötter, Foto: Petra Hartl

 

Neben Getier (Streuner und Hunde als Auftragsarbeiten, Tiere des Hagenbecker Zoos) malt der Künstler auch Landschaften und Allerlei. Für seine modernen Seestücke - Containerschiffe fahren durchs Bild - findet Herr Emskötter Inspiration am Elbstrand. Während der letzten Fußballweltmeisterschaft hat er Spieler verewigt, was ihm einen Beitrag im Fernsehen einbrachte.

 

Terrier 3 © Tobias Emskötter

morgens © Tobias Emskötter

abends © Tobias Emskötter

Chihuahua lachend © Tobias Emskötter

Hund mit Herz 2 © Tobias Emskötter

Hund erledigt © Tobias Emskötter

Corgi 3 © Tobias Emskötter

Greyhound © Tobias Emskötter

Streuner © Tobias Emskötter

Hyäne 2 © Tobias Emskötter

 

Einen Eindruck vom norddeutschen Humor geben die Einschlaf-Hilfen: kleine Gemälde von Schafen, die gemeinsam mit je einer Phiole mit Baldrian und Hopfen im Graukarton geliefert werden. Das wäre doch wohl einmal ein originelles Geschenk für Schlechtschläfer!

 

Muster Einschlafhilfen © Tobias Emskötter

 

Viel weiß ich nicht über den Künstler, nur das, was er auf seiner Homepage preisgibt: geboren in Berlin, lebt in Hamburg, malt Bilder, zeichnet und arbeitet für Zeitschriften, Zeitungen, Verlage, einen Zirkus, Jugendprojekte und allerlei mehr.

Ganz bemerkenswert ist übrigens Tobias Emskötters Preisgestaltung. Jeder soll sich ein Original leisten können. Die kleinen Bilder beginnen schon bei 90 Euro.

alle Bilder © Tobias Emskötter
 

Malerei
13. Mai 2015 - 9:25

Bull Terrier, 2013 © Hannah Parr

 

Mir gefällt einfach alles an den Bildern von Hannah (Parr). Obwohl - oder vielleicht auch weil - die Hunde nicht naturalistisch gemalt sind, blicken sie uns quicklebendig und vital entgegen. Was mir an ihren Bildern aber sofort aufgefallen ist, sind die Hintergründe, in die sie ihre Hunde (und andere Tiere) setzt: Sie sind entweder mit schwungvollen expressiven Pinselstrichen großzügig angelegt oder als originelle, humorvolle Interieurs angedeutet.

 

Desolate Esstisch, 2014 © Hannah Parr

 

HANNAH malt auf Holz, dessen Maserung auch die fertigen Bilder in unterschiedlichem Ausmaß bestimmt. Sie mag gefundenes Holz, den Prozess des Findens, das Ausnützen seiner Form, Farbe und Fundstelle als Inspirationsquelle. Mit breiten Strichen bringt sie die Farbschichten auf, schmirgelt sie dann wieder stellenweise ab, um die Maserung des Holzstücks hervorzubringen und ihm etwas von seiner Originalität, seiner Geschichte wiederzugeben.

 

© Hannah Parr

 

Nicht nur die Behandlung des Holzes, auch das Auftragen der Farbe reflektiert ihre Freude am Entstehungsprozess. In jedem Pinselstrich, in jeder markanten Kombination von Farbe und Bewegung, ist eine leidenschaftliche Energie zu spüren. HANNAH malt gerne figurativ  und genießt die Herausforderung, das Fell durch den Aufbau bunter Schichten in mutigen Pinselstrichen zu bewältigen. Nie wird sie müde die großartigen Hundepersönlichkeiten zu beobachten.

 

Tico, 2011 © Hannah Parr

© Hannah Parr

 

Luna, 2010 © Hannah Parr

 

Zum Abschluss noch eine ihrer Illustrationen:

 

I could not travel both, 2013 © Hannah Parr

 

1984 im britischen Bournemouth geboren, lebt Hannah heute in Berlin. Ihren Abschluss am Central Saint Martins College of Art and Design machte sie 2006 in Graphic Design.

 

alle Bilder © Hannah Parr

 

Malerei, Zeichnung
9. Mai 2015 - 9:15

© Martin Usborne

Der Blick in eine Hundeseele - ein Foto voller Zärtlichkeit.

 

Wenn Sie zu den langjährigen LeserInnen meines Blogs gehören, können Sie sich vielleicht noch an Martin Usbornes Foto-Serie "Mute - The Silence of Dogs in Cars" erinnern, über die ich am 1. September 2011 geschrieben habe. Es war einer der ersten Beiträge überhaupt, die ich veröffentlicht hatte. Nicht zuletzt deshalb ist mir Martin Usbornes Arbeit, die ich mit großem Interesse verfolge, ans Herz gewachsen. Er gehört zu den Guten! Zu jenen, die ihre Kunst in den Dienst der Tiere stellen.

Jetzt freue mich ganz besonders, Ihnen sein neues Projekt vorstellen zu dürfen - ein Fotobuch, das auf das Leben und Sterben der spanischen Windhunde hinweist: Where hunting dogs rest. Dieses Buch stellt Porträts von geretteten Hunden neben Aufnahmen der Landschaften, wo die weniger glücklichen unter ihnen den Tod finden: in Schluchten und Flüssen, auf Landstraßen und dem freien Feld.

Sie können durch Unterstützung seines Projekts auf Kickstarter dazu beitragen, das Leid dieser Hunde bekannt zu machen und zu mindern. Mit seinem Fotobuch, in dem er die Schönheit und Würde dieser Tiere zeigt, möchte Martin Usborne diesen Hunden eine Stimme geben.

 

© Martin Usborne

© Martin Usborne

 

Jeden Winter werden in Spanien mindestens 30 000 Windhunde, die zur Hasenhetzjagd verwendet wurden, ausgesetzt oder auf barbarische Weise getötet, weil sie zu langsam oder zu alt sind. Vielen Besitzern ist es schlicht zu teuer, sie bis zur nächsten Saison zu behalten. Weltweit, aber auch in Spanien, ist deren qualvolles Dasein viel zu wenig bekannt oder es wird ignoriert.

Vor einigen Jahrhunderten waren diese wunderbaren Hunde die Gefährten der Könige und des Adels. Das Töten dieser Hunde war ein Verbrechen und wurde schwer bestraft. Heute werden der große Galgo und der kleinere Podenco zur Jagd auf Kleinwild eingesetzt. Nach der Saison werden die Hunde - nun selbst Opfer einer verkommenen Jagdtradition - mit Steinen um den Hals in Brunnen und Flüsse geworfen oder an Bäumen aufgehängt - eine besonders sadistische Form des Tötens, die Osborne hier beschreibt. Manche werden verletzt oder halb verhungert in Rettungsstationen aufgenommen und warten dort auf ein neues Zuhause.

 

© Martin Usborne

 

Es ist schwer zu sagen, wie viele Hunde unter diesen Zuständen leiden, da die Jagd in abgelegenen Gebieten stattfindet. Schätzungen sprechen von bis zu 200 000 Hunden jährlich. Das Tierheim 112 Carlota Galgos, in dem Martin Usborne fotografierte, und das nur ein kleines Gebiet abdeckt, bekommt täglich bis zu 90 Hunden.

 

White Galga © Martin Usborne

 

Martin Usborne, der auf seinen Reisen auch nach Spanien kam, reagiert auf diesen unerträglichen Zustand mit einem Fotobuch: Fotografieren ist das, wie er sagt, was er am besten kann. Das Buch selbst erzählt von der Schönheit und Eleganz der Tiere. Usborne stellt die Brutalität und das Leid nicht direkt dar, trotzdem ist es in den Hunden präsent. Sie sind nervös, schwach, scheu. Martin Usbornes Bilder nehmen die Tonalität und Stimmung von Gemälden Velázquez’ auf, geschaffen zu einer Zeit, als diese Hunde noch mit großem Respekt behandelt wurden.

   The work of this book is inspired by Velazquez. He painted at a time when these dogs were still revered and was born in an area where the dogs still hunt. His use of dramatic lighting and earthy colours provided a constant reference point and a reminder of these dogs' noble past. I hope that this images show something of the classical beauty and heritage of these dogs whilst not ignoring the ugliness of their modern situation.

 

© Martin Usborne

The smaller Podenco © Martin Usborne

 

Die Fotos wurden in Andalusien und Extremadura aufgenommen, wo die Hetzjagd üblich ist. Unerwünschte Hunde werden ausgesetzt, verbrannt, in den Flüssen ertränkt.

 

© Martin Usborne

© Martin Usborne

© Martin Usborne

 

Ein Teil des Bucherlöses kommt Tierheimen zugute. Neben dieser ganz konkreten Hilfe will Martin Usborne vor allem das internationale Bewusstsein erhöhen, um diese grausame Jagdtradition einzudämmen.

Auf seinem Blog "A year to help" beschreibt Martin Usborne seinen Versuch, in einem Jahr so viele Tiere zu retten wie möglich. Viele Tage beschäftigen sich mit "The rise and (almost) fall of the galgo"

Hier nochmals der Link zu Kickstarter, wo auch ein Video zum Projekt zu sehen ist.

Wenn Sie einen Galgo oder Podenco adoptieren wollen, können Sie sich an diese Rettungsstationen wenden: 112 Carlota Galgos und Fundatcion Benjamin Mehnert.

alle Fotos © Martin Usborne

 

6. Mai 2015 - 17:00

Dogs Chasing My Car in the Desert © John Divola

 

Die Fotos dieses Blogbeitrags stammen vom amerikanischen Fotografen John Divola, dessen künstlerische Praxis mit den Randzonen von Los Angeles und der kalifornische Wüste verwoben ist. In seiner Serie "Dogs Chasing My Car in the Desert“ (1996-2001) beobachtet Divola den verzweifelten und vergeblichen Versuch von Hunden, Jagd auf sein vorbeifahrendes Auto zu machen. Auf den Fotos sehen wir weder das Auto noch den Fahrer. Beide bleiben unsichtbar, sind aber implizit als Auslöser für das Verhalten der Hunde vorhanden. Die Fotos fangen Staub, Hitze, das frenetische Bellen der Hunde ein, zeigen ein energievolles Duell zwischen Hund, Mensch und Maschine.

Schon beim ersten Betrachen haben mich die Fotos melancholisch gestimmt. Kraftvolle Hunde laufen wild und nahezu zwanghaft etwas nach, das sie nicht einholen können. Das Unterfangen ist hoffnungslos, der Kampf nicht zu gewinnen. Doch die Aufnahmen erzählen nicht nur von Aggression und Angriff, sondern auch von Verlorenheit und Sehnsucht.

 

Dogs Chasing My Car in the Desert © John Divola

 

Sobald ein Hund anfing, Divolas Pickup zu jagen, fotografierte er mit einer 35mm-Kamera und High-Speed-Film aus dem Fenster. Dabei verschoss er bis zu einer ganzen Filmrolle.

Mit diesem direkten Zugang, mit der Aufnahme von bloß einem Hund und wenig mehr als einer staubigen Wüstenkulisse und einigen verschwommenen Sträuchern, gelingt es Divola, ein großes schwarz-weißes Drama zu entfalten. Dramatisch nicht nur im formalen Sinn, was die Darstellung von Bewegung, Geschwindigkeit und Kontrasten angeht, sondern auch im existenziellen Sinn des Ausdrucks eines Kampfes Natur gegen Zivilisation. John Divola beschreibt es in seinem Book Preface (unbedingt lesen) folgendermaßen:

   It could be viewed as a visceral and kinetic dance. Here we have two vectors and velocities, that of a dog and that of a car and, seeing that a camera will never capture reality and that a dog will never catch a car, evidence of devotion to a hopeless enterprise.

 

Dogs Chasing My Car in the Desert © John Divola

Dogs Chasing My Car in the Desert © John Divola

Dogs Chasing My Car in the Desert © John Divola

 

Die Fotos erzählen nichts vom Leben der Hunde, nichts davon, weshalb sie die Autos verfolgen. Sie frieren vielmehr den eindringlichen Moment des Nachlaufens ein, in dem es eine Dualität zwischen einem Gefühl der Abwesenheit und Anwesenheit gibt. Wahrscheinlich sind die Hunde halb wild, halb domestiziert, dem Menschen zugehörig, aber nicht behütet. Schutzlosigkeit, ein Mangel an Geborgenheit und eine reizarme Umgebung bringen sie dazu, den Autos nachzuhetzen. Das Verhalten der Hunde zeugt von fehlenden früheren Stimuli und zugleich von verzehrender Reaktion auf die Präsenz des Autos.

 

Dogs Chasing My Car in the Desert © John Divola

 

Ein schwarzer Hund rennt, die Vorder- und Hinterbeine ausgestreckt, die Ohren angelegt, in einer schattenhaften Unschärfe über den Vordergrund. Spuren von Gras erzeugen horizontale Linien auf seinem kraftvollen Körper, erzeugen ein Gefühl der Geschwindigkeit und Unvermeidlichkeit. Eine weite aschweiße Wüste erstreckt sich in die Ferne und endet an einem bergigen Horizont.

In vielen Fotografien erscheint der Hund groß und bedrohlich. Doch die Sicht, die uns Divola von der "Bestie" anbietet, lässt etwas von der wahren untergeordneten Position des Tieres in der Schlacht zwischen dem Wilden und dem vorsätzlich Zivilisierten/Domestizierten anklingen.

 

Dogs Chasing My Car in the Desert © John Divola

Dogs Chasing My Car in the Desert © John Divola

Dogs Chasing My Car in the Desert © John Divola

Dogs Chasing My Car in the Desert © John Divola

 

Sehr einfühlsam beschreibt Christopher Knight auf Divolas Homepage die Aufnahme des schwarzen Hundes, der vor dem schrägen Horizont Richtung Kamera springt. Seine Zähne sind entblößt und seine Augen brennen. Er rennt gegen das Herausrutschen aus dem Blick und Vergessenwerden an:

   But his demeanor is not so simple. Part fury, part delirium, with a mix of sheer bewilderment thrown in for good measure, it's as if the dog has marshaled every ounce of muscle to keep from sliding out of the frame and into oblivion. Once registered, that look will break your heart.

 

Dogs Chasing My Car in the Desert © John Divola

 

Die Hunde sind unterschiedlich weit entfernt, von Sträuchern verborgen, unscharf, sie blicken in das Objektiv: Doch trotz der scheinbaren Einfachheit der Fotografien spüren wir ihre konzeptionelle Tiefe, ihre Pracht und ihr kompositorisches Gewicht.

 

Run Sequence © John Divola

Run Sequence © John Divola

 

Die "Run Sequences" lassen sofort an Eadweard Muybridges wissenschaftliche Fotografien der Fortbewegung von Tieren aus dem 19. Jahrhundert denken, allerdings fehlt bei John Divola die nüchterne Fassade der Ordnung.

Ich versuche immer so viel wie möglich über die Arbeiten zu lesen, die ich Ihnen vorstelle und natürlich lässt John Divolas Fotoserie ganz unterschiedliche Interpretationen zu. Was ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist, dass in manchen Besprechungen die Hunde als "funny" beschrieben werden (da sie die Sinnlosigkeit ihres Unterfangens nicht begreifen). Sehr schön allerdings der Blogtext des Fotografen und Schriftstellers John Sevigny, der mir als Quelle und Anregung diente.

John Divola (geb. 1949) wuchs im  San Fernando Valley auf, er studierte an der California State University, Northridge und an der University of California, Los Angeles. Er wurde von Minimalismus und Konzeptkunst bzw. deren fotografischer Dokumentation beeinflusst.

   I came to the conclusion that [photography] was the primary arena of contemporary art, and that all painting and sculpture and performance was, from a practical point of view, made to be photographed, to be re-contextualized, and talked or written about.

Ab den 1970er Jahren entwickelt Divola seine eigene Kombination aus Performance, Skulptur und Installation, mit der Fotografie als konzeptionellem Kern. (vgl. hier)

alle Fotos © John Divola

 

Fotografie