Fotografie

25. September 2018 - 11:10

Zwischen 1961 und 1981 fotografiert die britische Künstlerin Shirley Baker den Alltag der englischen Arbeiterklasse in den innerstädtischen Vierteln von Manchester und Salford. Ihr Blick ist nicht sentimental, sondern zeigt viel Zuneigung, Wärme und Leidenschaft für ihre menschlichen (und tierischen) Motive. Sie sieht es als ihre Pflicht an, jene Menschen zu repräsentieren, für die sich damals niemand interessierte; die gesellschaftlich Abgehängten, die versuchten an dem Leben festzuhalten, das sie kannten, obwohl sich ganze Stadteile nach dem 2. Weltkrieg änderten. Und sie sieht es als ihre Pflicht an, diese Stadtviertel zu dokumentieren, bevor diese im Zuge der Slum-Clearence-Projekte verschwinden, ohne eine Spur zu hinterlassen.

 

The Street photographs © Shirley Baker

 

The Street photographs © Shirley Baker

 

“My sympathies lay with the people who were forced to exist miserably, often for months on end, sometimes years, whilst demolition went on all around them.” (Shirley Baker, on the slum clearances of inner Manchester and Salford)

 

Shirley Baker zeigt sowohl menschliche Interaktion und Kommunikation als auch die Beziehung der Menschen zu ihren Hunden. Sie spielt dabei formal und inhaltlich mit Gegensätzen (bezüglich Größe, Alter), aber auch mit Analogien zwischen den Menschen und ihren tierischen Begleitern. Mit viel Humor zeigt sie uns kleine Dramen des britischen Alltags, erzählt sie Geschichten der, wie man heute sagen würde, menschlichen Resilienz.

 

People and Dogs © Shirley Baker, 1963

People and Dogs © Shirley Baker, 1960

People and Dogs © Shirley Baker, 1977

People and Dogs © Shirley Baker

People and Dogs © Shirley Baker

People and Dogs © Shirley Baker, 1966

People and Dogs © Shirley Baker

People and Dogs © Shirley Baker

People and Dogs © Shirley Baker

 

Ab 1965 wendet sie sich auch der Farbfotografie zu. Hier ein gleichzeitig melancholisch und humorvolles Beispiel für wartende Hunde im Auto. Müssen Sie da nicht auch gleich an Martin Usborne denken, der dieses Sujet in "Mute: The Silence of dogs in Cars“ aufgegriffen hat?

 

People and Dogs © Shirley Baker

 

Shirley Baker (*1932/Kersal, North Salford, gest. 2014) war eine der faszinierendsten DokumentarfotografInnen mit sozialem Anliegen Großbritanniens. Obwohl ihr wegweisendes Werk sowohl in ihrer Heimat als auch international ausgestellt wurde, gibt es noch viele Werkgruppen zu entdecken. Für uns besonders interessant natürlich ihr Blick auf die Hunde-Ausstellungen, die sie ab den 1960er Jahren fotografisch begleitet.

Eine Auswahl der entstandenen Fotos, ein hinreißendes Porträt des Phänomens “Dog Show“, erscheint Ende Oktober 2018 als Buch im Verlag Hoxton Mini Press. Unten sehen sie Beispiele dieser zärtlichen, amüsanten und manchmal obsessiven Beziehung zwischen Menschen und ihren Hunden.

 

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

Partnerlook!

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

Auch die Hundenerven liegen blank und müssen beruhigt werden!

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

 

Shirley Baker: "Dog Show 1961-1978", ISBN: 978-1-910566-40-4

 

Shirley Baker, Dog Show 1961-1978

 

Auf der Website Shirley Baker photographer finden sie weitere Arbeiten der Künstlerin, z.B. ihre Fotografien von den Stränden in Südfrankreich und Blackpool, sowie der Punks im Londoner Stadtteil Camden. Weiters ihren Werdegang, Neuigkeiten zu Ausstellungen und Publikationen uvm.
 

alle Fotos © Shirley Baker

 

Buch, Fotografie
18. September 2018 - 11:00

Aline Bouvy, Strategy of non cooperation 1, 2015 © Aline Bouvy und Albert Baroni

 

Aline Bouvy lässt sich in ihrer künstlerischen Arbeit von den Dingen in ihrer unmittelbaren Umgebung und ihrem Alltag inspirieren. Bei der 2016 in Brüssel gezeigten Ausstellung "Urine Mate" bildeten wilde Gräser, streunende Hunde und nackte Männer die Motive.

 

Aline Bouvy, Urine Mate 2, 2016 © Aline Bouvy und Albert Baronian Galerie, Brüss

 

In dieser Ausstellung kombinierte Aline Bouvy große Linolplatten und Fotos von blassen, verschwommenen männlichen Körpern, die hinter einem Schleier wilder, rauer und widerstandsfähiger Pflanzen verborgen waren. Jedes Foto zeigte eine andere Pflanzenart, die die Künstlerin aus den Brüsseler Stadtbrachen ausgewählt hatte.

 

Aline Bouvy, Urine Mate, Ausstellungsansicht © Aline Bouvy und Albert Baronian G

 

Unter und neben den Linoleumpaneelen kauerten die Hundereliefs. In den großen Galerieräumen wirkten die Tiere klein, einsam und verloren. Die Reliefs zeigten schlafende und kopulierende Hunde und eine vom Stillen ausgemergelte Hündin mit schmalem Kopf. Ein Hund mit geschlossenen Augen schien ganz traurig zu sein: Wie Tränen oder Regentropfen war ihm eine lineare Struktur ins Gesicht geschrieben. Analog zu den unkultivierten Pflanzen der Stadtränder liegt die Assoziation zu streunenden Hunden nahe, die der städtische Kontext hervorbringt.

Folgt man dem Pressetext auf der Homepage der Galerie Albert Baronian, dann geht Aline Bouvy Fragen nach gesellschaftlichen Normen, Werten, Moral und ästhetischer Akzeptanz nach. Sie hinterfragt sowohl unsere Normen als auch die Bilder, die von diesen Normen bestimmt sind und versucht die "schmutzigen" und "hässlichen" Elemente in ihren kreativen Prozess zu integrieren, um sich von jeder Kategorisierung zu befreien.

Das Hässliche und Schmutzige wird in der Ausstellung durch Urin, Hunde und Pflanzen repräsentiert. Sie sind die störenden, unerwünschten Elemente der Gesellschaft, das Nutzlose, der Müll. Menschliche Ausscheidung, Hunde wie Müll ausgesetzt und weggeworfen, Pflanzen, als Unkraut wertloser Bewuchs.

 

Aline Bouvy, Urine Mate, Ausstellungsansicht © Aline Bouvy und Albert Baronian G

 

Die Künstlerin zeigt uns aber die Schönheit dieser Pflanzen und die Emotionalität der Hunde. Mit zarter Farbigkeit und einer strengen Ästhetik hinterfragt sie etablierte Hierarchien von Macht und patriarchalen Systemen, ändert sie unsere Sicht auf das, was sauber oder schmutzig ist, auch die Sicht auf unsere eigenen Abfälle, wie zum Beispiel Urin.

Der Titel der Ausstellung "Urine Mate" bezieht sich auf eine Form des männlichen Alltagslebens. Aline Bouvy eignet sich diesen Begriff nicht nur an, sie spielt auch mit dem ähnlichen Klang von “Urine Mate” und “Urine Made”. Zwei Fotografien in der Ausstellung zeigen abstrakte Gipsskulpturen aus der Werkstatt der Künstlerin. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sind die beiden Skulpturen aus Gips und dem Urin der Künstlerin hergestellt. Das Spiel mit Worten und deren unterschiedlicher Bedeutung zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk der mehrsprachig aufgewachsenen Künstlerin.

Aline Bouvy, Urine Mate 5, 2016 © Aline Bouvy und Albert Baronian Galerie, Brüss

Aline Bouvy, Urine Mate, Ausstellungsansicht © Aline Bouvy und Albert Baronian G

Aline Bouvy, Strategy of non cooperation 2, 2015 © Aline Bouvy und Albert Baroni

Aline Bouvy, Strategy of non cooperation 7, 2015 © Aline Bouvy und Albert Baroni

Aline Bouvy, Strategy of non cooperation 3, 2015 © Aline Bouvy und Albert Baroni

Aline Bouvy, Strategy of non cooperation 4, 2015 © Aline Bouvy und Albert Baroni

Aline Bouvy, Urine Mate 8 (collaboration with Alexandre Demenditte), 2015 © Alin

 

Aline Bouvy (*1974 in Brüssel/B) lebt und arbeitet in Luxemburg und Brüssel. Nach Jahren der Zusammenarbeit mit John Gillis arbeitet sie ab 2014 alleine. Ihre Arbeit wurde bereits in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa und den USA gezeigt.

Aline Bouvy wird von den Galerien Albert Baronian, Brüssel, und Nosbaum Reding, Luxemburg, vertreten.

alle Fotos © Aline Bouvy und Galerie Albert Baronian

 

Fotografie, Installation, Skulptur
20. Juni 2018 - 9:22

My dog is cuter than your ugly baby, 2013 © Elina Brotherus

 

"My dog is cuter than your ugly baby“ betitelt Elina Brotherus eines ihrer Werke. Das ist einmal eine Äußerung nach meinem Geschmack! Finde ich doch auch jeden Welpen weitaus entzückender und schöner als jedes Baby. Die international bekannte finnische Fotografin und Videokünstlerin hat damit meine Neugier geweckt.

Wie viele FotografInnen arbeitet sie in Serien, was sicher nicht nur künstlerisch bedingt, sondern den Methoden des Kunstmarks geschuldet ist (steigt ein Werk einer Serie im Preis, ziehen die anderen der gleichen Serie nach).

Viele ihrer Serien sind biografische Dokumentationen einzelner Lebensabschnitte, auf die sie quasi einen Blick von außen durch die analoge Linse wirft. Das Kabel des Selbstauslösers ist oft sichtbar und weist derart auf die Personalunion von fotografiertem und fotografierenden Subjekt hin.

In ihrer autobiographischen Bildserie "Annonciation" (2009-2013) setzt sie sich mit ihrem unerfüllten Kinderwunsch und der fünfjährigen erfolglosen Therapie auseinander, mit einer Thematik, die sie in der Kunst für tabuisiert hält. Die einzelnen Fotografien zeigen Menstruationsblut, Medikamente, nutzlose Hormontherapien: Stationen, die nicht zur Empfängnis führten.

Der Titel der Serie stellt die Verbindung zur Kunstgeschichte, zur Verkündigung Mariä, her.

 

This a story of false annunciations, about waiting for an angel who never shows up. First we don’t know if he’s there, because he could just be hiding behind the doorway. Gradually it becomes clear that he’s not coming. (zit. n. hier)

 

Marcello - "My dog is cuter than your ugly baby" - steht am Ende der Serie, sie hat den Dackel anstelle eines Kindes in ihr Leben aufgenommen. Trotz scheint aus dem Titel zu sprechen. Mit dem ausgestreckten Mittelfinger präsentiert sich Elina Brotherus als eine weitere Frau, die das gängige Klischee des Hundes als Kinderersatz bedient.
 

In der Serie "Carpe Fucking Diem" (2011-2015) setzt sie sich mit einem Leben auseinander, das anders als erwartet verlaufen ist, einem Leben das sich der Zukunft mit Kind verweigert. Allerdings kann Elina Brotherus sich durch ihre Kinderlosigkeit dem Erwachsensein und der Normalität verweigern, wie sie sagt.

 

I don't have children so I don't need to adopt any preconceived role of an adult. I can give normality the finger. "Carpe Fucking Diem" is also about inventing strange games for the playground of the camera. (zit. n. hier)

 

Arbeiten aus der Serie "Carpe Fucking Diem"

Marcello in Forest, 2014 © Elina Brotherus

Sleeping Puppy, 2013 © Elina Brotherus

Silver River, 2014 © Elina Brotherus

Marcello's Theme, 2014 © Elina Brotherus

 

Neben den biographisch inspirierten Serien stehen Fotoserien, in denen sie sich mit der älteren Kunstgeschichte beschäftigt, sie eine "persönliche Forschungsreise in die Geschichte der westlichen Kunst“ unternimmt (vgl. hier). So interpretiert sie in "The New Painting" z.B. die Rückenansichten C.D.Friedrichs. Sie posiert, inszeniert und positioniert sich auf bestehenden kunstgeschichtlichen Positionen. Elina Brotherus setzt sich auch mit Fluxus auseinander, in der Serie "Regles de jeu" inszeniert sie sich nach fremden Anleitungen und Anweisungen, in der Serie "The Baldessari Assignments" stellt sie Baldessaris Handlungsanweisungen dar. Eigens für die Wiener Ausstellung arbeitet sie sich an Valie Export, Maria Lassnig und Erwin Wurm ab.

 

aus der Serie "The Baldessari Assignments"

Dress a Dog with a Beard, 2017 © Elina Brotherus

After John Baldessari, Dress a dog or a cow with a beard,
from Thirty-Nine Journal Entries, 1970

 

aus der Serie "Regles de jeu"

Flux Harpsichord Concert, 2016 © Elina Brotherus

After George Maciunas, 12 compositions for piano – for Nam June Paik, Composition no.5:
Place a dog or a cat (or both) inside a piano and play Chopin, 1962,
and after Flux-Harpsichord Konzert, Akademie der Künste,
Berlin, organised by René Block, Sept. 3, 1976

Can One Sit so Low, 2017 © Elina Brotherus

After Tuomas Timonen, Is it possible to sit so low? 2017

Ich male einfach was ich sehe, 2017 © Elina Brotherus

After Asta Gröting, Ich male einfach was ich sehe, 1985

Vienna Work, 2018 © Elina Brotherus

Hundertwasserhaus mit Hund, aus Vienna Work 2018

Zweifellos ist Brotherus Werk formal perfekt, wirken manche Fotografien auch auf Grund ihrer Größe, dennoch lassen mich ihre Arbeiten unberührt, bleibt ein schaler Eindruck zurück. Vielleicht ist sie mir zu ästhetisch in ihren biographischen Arbeiten und zu epigonenhaft in ihrer Bezugnahme auf die Kunstgeschichte.

Elina Brotherus (*1972 in Helsinki/Finnland) lebt und arbeitet in Finnland und Frankreich.

Noch bis zum 19. August 2018 sind im Kunsthaus Wien die wichtigsten Werkserien (1997-2018) in der Mid-Career-Retrospektive "It´s Not Me, It‘s a Photograph" (auch der Titel scheint der kunsttheoretischen Mottenkiste entsprungen) zu sehen.

 

Quellen: Kunsthaus Wien, Kurier, Die Presse, Der Standard, Parnass, Salzburger Nachrichten

 

alle Bilder © Elina Brotherus

 

Ausstellung, Fotografie
6. April 2018 - 12:26

Vor kurzem bin ich von einem dreitägigen Leipzig-Aufenthalt nach Wien zurückgekehrt. Ich bin in Leipzig nicht nur im Auwald spazieren gegangen, sondern habe mir auch Ausstellungen angesehen und vom Museum der bildenden Künste bis zur Spinnerei so einiges besichtigt.

Die "Hundedichte" im Museum der bildenden Künste Leipzig ist gar nicht gering. Von der gotischen Malerei bis zu den Niederländern des 17. Jahrhunderts: Fast überall begleiten die Hunde ihre Menschen. Doch auch bei der zeitgenössischen Kunst wurde ich fündig! Sehr interessant war Carina Brandes Foto-Ausstellung, die den Hund schon im Titel führt: "Zwischen Hunden und Wölfen".

Die in Leipzig lebende Künstlerin Carina Brandes (*1982/Braunschweig) fotografiert analog und schwarz-weiß. Dabei inszeniert sie sich selbst, teilweise mit Requisiten, interagiert mit anderen Frauen oder Tierskulpturen und fotografiert mit Selbstauslöser. Es entstehen Szenen an außergewöhnlichen und düsteren Orten, die mitunter eine surreale Atmosphäre vermitteln. Die Aufnahmen belichtet die Künstlerin selbst, manchmal entstehen Doppelbelichtungen.

 

Carina Brandes, 2017, Foto: Petra Hartl

 

Im Vergleich zu vielen Fotoausstellungen, die oft sehr große Farbfotos zeigen, ist das Ausstellungsdesign im MdbK schlicht und unpathetisch, die Hängung wirkt durch die Ungerahmtheit der Exponate sehr einfach. Die unterschiedlich großen, aber trotzdem allgemein relativ kleinen Abzüge auf Barytpapier, werden ohne erklärenden Text präsentiert. Diese unspektakuläre Präsentation korrespondiert meiner Meinung nach perfekt mit dem vorausgegangenen Herstellungsprozess der Arbeiten.

Carina Brandes zeichnet ihre Ideen und stellt dann diese Zeichnungen für die Aufnahmen nach. Da dieses Nachstellen nicht immer nach Plan funktioniert, wirken die fotografischen Ergebnisse dieser Inszenierungen durchaus auch zufällig und spielerisch, wie eingefrorene Bewegungen, Momentaufnahmen eines Prozesses, einer unklaren Handlung. Vielleicht ist es dieses durchgehend analoge Verfahren, das die Fotos sehr künstlerisch, aber nicht digital-künstlich wirken lässt.

Nicht immer ist die Künstlerin auf den Fotos klar erkennbar: Haare, Kleidungsstücke oder Requisiten wie ein Hundepräparat verdecken Gesicht oder Teile des Körpers. Auch wenn die Arbeiten in der Tradition fotografischer Selbstinszenierungen stehen, sind es keine Selbstporträts, die gesellschaftliche Geschlechterbilder oder Rollenklischees hinterfragen. Carina Brandes will primär nichts über sich oder ihr Umfeld aussagen, sondern verwendet ihren Körper nur als weiteres ästhetisches Material, weiteres Requisit, mit dem sie inszeniert.

 

Der Körper ist für mich ein Gegenstand, den ich immer mit mir herumtrage. Ich war Kunstturnerin, mich interessiert der Körper im Zusammenspiel mit Form und Gegenstand. (Carina Brandes, zit.n. db-artmag)

 

Carina Brandes, Foto: Petra Hartl

 

Immer wieder maskiert sich Brandes als Tier oder posiert mit Tierskulpturen. Durch ihre Inszenierungen wirken die Tiere beseelt und treten scheinbar auch mit Mensch und Raum in Beziehung, sie werden Teil einer rätselhaften Erzählung.

 

Ich sehe die ausgestopften oder in Bronze gegossenen Tiere als etwas Lebendiges an, ich hauche ihnen Leben ein. (Carina Brandes, zit. n. db-artmag)

 

Ihre Arbeiten werden immer wieder im Zusammenhang mit Cindy Sherman und Francesca Woodman, aber auch mit surrealistischer Fotografie gesehen. Es gibt sicher Anknüpfungspunkte, allerdings finden sich in Brandes Arbeiten weniger mystische, esoterische oder psychoanalytische Andeutungen, sie sind nicht bedeutungsschwer, sondern leicht und ironisch.

Die Arbeiten unten, die ich noch bei der Bildsuche gefunden habe, waren bei anderen Ausstellungen zu sehen:

 

Carina Brandes, 2014, Courtesy BQ, Berlin
Carina Brandes, 2014, Foto : BQ-Berlin

Carina Brandes, 2012
Carina Brandes, 2012, Foto: Galerie Bernd Kluger

Carina Brandes
Carina Brandes, 2015, Foto: Fürstenberg Zeitgenössisch

 

hilfreiche Quellen: ArtMag by Deutsche Bank, Museum der bildenden Künste Leipzig

alle Bilder © Carina Brandes

 

Ausstellung, Fotografie
19. Februar 2018 - 13:00

Es gibt Fotoserien von Hunden, die ihr nasses Fell ausschütteln, in die Luft springen, sich im Hintergrund tarnen oder auf Objekten balancieren.

Doch alle, die Ihren Hund selbst oft und gerne fotografieren, wissen: Nichts ist schwieriger, als ihn frontal aufzunehmen. Denn der Hund schaut nicht gerne in die Kamera. Sie irritiert ihn. Und alles was ihn irritiert, beschwichtigt er. Er dreht den Kopf zur Seite, fährt sich mit der Zunge über die Lippen, gähnt, schließt die Augen. Es wird ein bisschen eng für den Hund, und das zeigt er uns.

Allen, die diese körpersprachlichen Signale ihres Hundes besser kennenlernen wollen, sei ein grundlegendes und unverzichtbares Buch ans Herz gelegt: Turid Rugaas: Calming Signals – Die Beschwichtigungssignale der Hunde.

Soweit zur "Pflicht" in der Hundebuchsammlung. Doch kommen wir nun zur "Kür": Sit - von Matt Karwen.

 

Sit © Matt Karwen

 

 

Der in Berlin lebende Fotograf Matt Karwen hat mit Einfühlungsvermögen und Geduld und Geduld und Geduld das Kunststück zuwege gebracht, die Hunde frontal zu fotografieren und sie dabei gelassen, stoisch, entspannt aussehen zu lassen. Purer Hund ohne Zierrat oder Kunststück, Verniedlichung oder Überhöhung.

Die Komposition ist klar und eindeutig, komplex ist hingegen die Persönlichkeit des Hundes, der vor dem weißen Hintergrund Raum zur Entfaltung gegeben wird. Was können wir nicht alles in diesen Gesichtern entdecken: Aufmerksamkeit, Neugier, Staunen und Intelligenz.

 

Sit © Matt Karwen

Sit © Matt Karwen

Sit © Matt Karwen

Sit © Matt Karwen

Sit © Matt Karwen

Sit © Matt Karwen

Sit © Matt Karwen

Sit © Matt Karwen

Sit © Matt Karwen

Sit © Matt Karwen

Sit © Matt Karwen

 

Sit © Matt Karwen

Sit © Matt Karwen

 

Und hier die Hundefotos im Schnelldurchlauf. Unbedingt ansehen!

Die Instagram-Seite zum Buch

alle Fotos © Matt Karwen

 

Buch, Fotografie
14. Februar 2018 - 16:53

Eine stille Meeresoberfläche. Ein Wellenbrecher. Sonne fällt auf Schnee. Dunkelheit senkt sich herab.

Was sind Ihre ersten Empfindungen beim Betrachten dieser Fotografien? Welche Stimmung und Assoziationen lösen sie aus? Wohin leitet uns das tiefe Blau?

 

sea3 © Konrad Kehrer

abyss © Konrad Kehrer

sea and moonlight © Konrad Kehrer

fallen tree © Konrad Kehrer

plant order © Konrad Kehrer

snow © Konrad Kehrer

dark mountain © Konrad Kehrer

mountain light © Konrad Kehrer

mountain2 © Konrad Kehrer

morning mountain © Konrad Kehrer

mountain1 © Konrad Kehrer

breakers © Konrad Kehrer

 

Der österreichische Fotograf Konrad Kehrer spielt mit unserer Wahrnehmung. Seine Bildausschnitte und Bildbearbeitungen lenken uns auf eine falsche Fährte, in eine von ihm beabsichtigte Richtung.

Gleichzeitig sensibilisiert er uns für die Möglichkeit der Manipulation durch Einschränkung unseres Blicks, durch die Vorenthaltung des Kontextes. Medienkritik wird von Konrad Kehrer künstlerisch umgesetzt. Dass er für diese Umsetzung die Fellstruktur von Hunden verwendet, ist für uns HundeliebhaberInnen besonders erfreulich.

Der Künstler erklärt seine Absicht folgendermaßen:

 

Der Arbeit liegen verschiedene Überlegungen zugrunde - der zentrale Gedanke geht vom Umstand aus, dass Fotos landläufig als Beweis für das Dargestellte gesehen werden. Bilder, die uns täglich als Wahrheit in den Medien präsentiert werden, zeigen zwangsläufig nur einen Teil des Geschehens. Fotograf bzw. Bildbearbeiter zensurieren mit Hilfe des Bildausschnitts, was dem Konsumenten letztendlich gezeigt wird - wir wissen nicht, ob außerhalb des Bildrandes neben dem Mann, der die Tote betrauert, nicht noch die "smoking gun" liegt.

Hunde oder Teile von Hundekörpern als Landschaften zu inszenieren, war ein Mittel das aufzuzeigen. Der gedankliche Schritt zurück, lässt, wenn man sich Zeit nimmt und das Bild aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und Optionen in Betracht zieht, auch bei "Dogscapes" wieder den Hund in Erscheinung treten und soll zum kritischen Hinterfragen des Gesehenen anregen. Bezüglich der Form der Arbeit ist sie von Hiroshi Sugimotos "Seascapes" inspiriert, woher auch der Titel "Dogscapes" rührt.

 

alle Fotos © Konrad Kehrer

 

Fotografie
14. November 2017 - 23:00

Ein Packerl kommt © Petra Hartl

Jö! © Petra Hartl

 

Die Freude war groß, als dieses heiß ersehnte Buch-Paket aus London bei mir in Wien ankam: Really Good Dog Photography sein aussagekräftiger Titel und im feinen East Londoner Hoxton Mini Press Verlag erschienen. Das Buch zeigt fotografische Arbeiten von dreißig Künstlern und Künstlerinnen, die sich mit Hingabe und Leidenschaft der Fotografie von Hunden verschrieben haben.

 

Hedy und Buchcover © Petra Hartl

 

Die meisten der vorgestellten Fotografen und Fotografinnen sind Ihnen vermutlich bekannt, da ich sie - manche schon vor Jahren -  in meinem Blog vorgestellt habe (Charlotte Dumas, Alec Soth, Daniel Naudé, John Divola, Jo Longhurst, Erik Kessels, Nancy LeVine, Hajime Kimura).

Doch es gibt nicht nur ein Wiedersehen, sondern auch Neuentdecken von Künstlern und Künstlerinnen, die ich nicht gezeigt habe, da sie mir zu bekannt erschienen (wie William Wegman) oder mich ihr Werk so zu Tränen rührte, dass ich nicht darüber schreiben konnte (wie Traer Scott). Ein paar wenige waren auch mir unbekannt, wie etwa Tim Edgar, der die hündischen Urinspuren fotografisch sammelt oder Delphine Crépin, die alte zerkaute Hundebälle ablichtet.

 

Really Good Dog Photography © Hoxton Mini Press

Really Good Dog Photography © Hoxton Mini Press

Really Good Dog Photography © Hoxton Mini Press

Really Good Dog Photography © Hoxton Mini Press

Really Good Dog Photography © Hoxton Mini Press

Really Good Dog Photography © Hoxton Mini Press

 

Dogs and photography have gone hand in paw almost since the medium was invented and our passion remains undiminished, with pictures of adorable, bright-eyed dogs all over the internet.

The photographs in this book offer an alternative to all the fluff. They approach the dog as a dignified, intelligent and noble being, and they consider our relationship with man's best friend for the extraordinary thing it really is. Elegant, beautiful, surprising, sometimes comical, full of drama and heart, these images show the world's best-loved animal in a remarkable new light. (Hoxton Mini Press)

 

Interessant! © Petra Hartl

Jetzt bin ich müde ...r © Petra Hartl

 

Die Texte im Buch stammen von Lucy Davies, die unter anderem für den Telegraph über Kunst und Fotografie schreibt.

Herausgeber des Fotobuches ist übrigens Martin Usborne, seine Fotoserie The Silence Of Dogs In Cars habe ich bereits 2011 in einem meiner ersten Blogartikel gezeigt. Das freut mich ganz besonders!

Würde sich das wunderschön gestaltete Buch nicht als Weihnachtsgeschenk für einen Hunde-Aficionado eignen? Oder noch besser: Schreiben Sie es doch auf ihren eigenen Wunschzettel!

Das letzte Foto von Hedy ist ein bisschen unscharf, passt aber zu ihrem verträumten Blick. Gleich fallen ihr die Augen zu und sie begibt sich auf die Traumreise zu den Hunden dieser Welt.

 

Schlaft gut! © Petra Hartl

 

Bilder von "Really Good Dog Photography" (ohne Hedy) © Hoxton Mini Press

 

Buch, Fotografie
19. September 2017 - 19:40

My morning routine - coffee, paper, and a nap... © RaisingTheRuf.com

My morning routine - coffee, paper, and a nap...

 

Sara Rehnmark, eine Hunde-Fotografin aus Santa Monica in Kalifornien, zeigt uns, wie entzückend und humorvoll Fotos eines Hundes sein können, auch ohne ihn zu verkleiden. Ruf scheint vielmehr Teil einer liebevollen Montage aus Stoffen und Stofftiergefährten zu sein, die uns an seinen traumhaften Abenteuern teilhaben lässt.

 

How's it hangin'? © RaisingTheRuf.com

How's it hangin'?

This week I've been working like a dog. TGIF!!!! © RaisingTheRuf.com

This week I've been working like a dog. TGIF!!!!

Every bunny was kung fu fighting... (and some pigs, frogs and dogs too) © Raisin

Every bunny was kung fu fighting... (and some pigs, frogs and dogs too)

Dogysseus and the singing Sirens ... © RaisingTheRuf.com

Dogysseus and the singing Sirens ...

Hop over the bunny and through the woods, to Grandmother's house we go! © Raisin

Hop over the bunny and through the woods, to Grandmother's house we go!

It's a jungle out there!!! © RaisingTheRuf.com

It's a jungle out there!!!

Reindeers and chipmunks and rabbits, OH MY! © RaisingTheRuf.com

Reindeers and chipmunks and rabbits, OH MY!

Hold your horses... © RaisingTheRuf.com

Hold your horses...

 I'll get you, my pretty, and your little dog too....  © RaisingTheRuf.com

 I'll get you, my pretty, and your little dog too.... 

 

Rufus' Frauchen hofft, dass uns die Fotos des vierjährigen Pharaonenhundes zum Schmunzeln bringen, und ich hoffe, meine Auswahl aus der Serie "Adventures while sleeping" gefällt Ihnen!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Andrea Antoni bedanken, die mir den Link zu diesen bezaubernden Hundefotos zukommen ließ!

Noch viele andere Fotos von Rufus können Sie in Sara Rehnmarks Blog bestaunen.

alle Fotos © Sara Rehnmark/RaisingTheRuf.com

 

LeserInnen empfehlen, Fotografie
1. September 2017 - 17:20

aus der Serie: In Bed © Lisa Strömbeck

 

Die schwedische Künstlerin Lisa Strömbeck zeigt in ihrer Fotoserie "In Bed" (2015) den physischen Kontakt zwischen Tier und Mensch im Bett. Die Schönheit von schlafenden, in sich ruhenden Lebewesen interessiert sie dabei ebenso, wie das Phänomen der Ruhe, das im Bett als stillsten und intimsten Ort seinen Ausdruck findet.

Entstanden sind Fotos, die Wärme, Vertrauen und Verbundenheit ausdrücken. Ist es nicht unmöglich, sich einsam zu fühlen, wenn der Hund, der uns vorbehaltlos liebt, neben einem atmet?

 

aus der Serie: In Bed © Lisa Strömbeck

aus der Serie: In Bed © Lisa Strömbeck

aus der Serie: In Bed © Lisa Strömbeck

aus der Serie: In Bed © Lisa Strömbeck

aus der Serie: In Bed © Lisa Strömbeck

aus der Serie: In Bed © Lisa Strömbeck

 

Das letzte Bild zeigt Lisa Strömbecks Mann Niels neben ihrem alten Hund Ivan, in dessen Lieblings-Schlafposition. Im Laufe seines fast sechzehnjährigen Lebens half ihr Ivan, ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit zurückzuerlangen, das sie aus ihrer Kindheit kannte, wenn sie sich neben ihrem Hund zusammenrollte.

Als die Künstlerin 2009 auf Meg Daley Olmerts Buch "Made for Each Other – the Biology of the Human-Animal Bond” stieß, fand sie endlich das bekräftigt, was sie ohnehin fühlte. Ihre Empfindungen wurden in neurowissenschaftlichen Forschungsergebnissen bestätigt:

Es macht den Menschen nicht nur glücklich mit einem Hund zu leben, es ist auch gesund. Das Streicheln des Hundes stabilisiert den Blutdruck, vermindert Stress und lindert Schmerzen. Wenn wir unseren Hund streicheln, erhöht das die Produktion des Hormons Oxycotin, das uns nicht nur vertrauen lässt, sondern alle sozialen Interaktionen beeinflusst.

Lisa Strömbeck (*1966 in Andrarum/Schweden) beschäftigt sich vor allem mit den Medien Fotografie, Video und Collage. Immer wiederkehrend ist das Motiv des Tieres und die Beziehung und Hierarchie zwischen Tieren und Menschen.

Die Fotoserie "Uniform" (2008/09) zeigt unter anderem Hunde, die von Menschen gehalten werden. Dabei ähnelt die Pelzbekleidung der Menschen dem Fell der Tiere in Farbe und Textur. Auf den ersten Blick sehen wir lediglich eine einheitliches und gleichförmiges Fellkonglomerat, ergänzt durch Hände, Zungen und Augen. Vordergründig betrachtet sind die Fotos witzig und formal sehr gelungen. Doch auf den zweiten Blick sind sie ein Beispiel dafür, wie der Mensch Tiere kategorisiert (Nutztiere, Haustiere, etc.) und kulturell unterschiedlich bewertet.

Denn darauf lenkt Lisa Strömbeck unser Augenmerk: Wir verwöhnen unsere Haustiere, den anderen ziehen wir das Fell ab. Während die Empörung groß ist, wenn in China Hunde und Katzen für Pelzverbrämungen auf Kapuzen getötet werden, ist es stiller, wenn es um Pelzfarmen geht, in denen die Tiere durch Elektroschocks im Anus langsam und qualvoll sterben. (Zu dieser Fotoserie gibt es auch einen Text auf der Website der Galerie Martin Asbaek von Jane Rowley.)

 

aus der Serie: Uniform © Lisa Strömbeck

aus der Serie: Uniform © Lisa Strömbeck

aus der Serie: Uniform © Lisa Strömbeck

aus der Serie: Uniform © Lisa Strömbeck

 

Auch "In Memory of All Those Who Work Without Ever Getting a Reward" (2007/08) ist eine dreiteilige Videoarbeit über Hierarchien und Machtstrukturen zwischen Mensch und Tier. Ein kleiner Hund muss eine Wurstscheibe auf der Nase balancieren, er muss hinter einem Haufen Wurst sitzen, die er nicht essen darf und er muss liegen bleiben, während auf seinen Pfoten Salamischeiben liegen.

Die Videos erscheinen fast wie Standbilder, so wenig bewegt sich der Hund. Doch gerade weil so wenig passiert, sind sie umso eindringlicher: Mich macht diese Dressur und das darin erkennbare Machtgefälle sehr traurig und betroffen - vor allem das dritte Video, in dem der Terrier immer wieder beschwichtigend zu (s)einem Menschen blinzelt. Da die Protagonisten vor und hinter der Kamera aber vermutlich Ivan und Lisa sind, bin ich überzeugt, dass der Hund eine großzügige Belohnung erhalten hat.

 

 

Alle drei Videos sind auch auf Lisa Strömbecks Homepage zu sehen.

alle Fotos © Lisa Strömbeck

 

20. Juni 2017 - 10:27

Akihiro Furuta, Son & Olddog

 

Vor wenigen Tagen habe ich auf dem Vienna Photobook Festval ein kleines Buch gekauft: Son & Olddog. Es hat 48 Seiten und wurde vermutlich von Akihiro Furuta, dem Fotograf, selbst veröffentlicht. Es finden sich keine weiteren Angaben darin. Wie es wohl seinen Weg nach Wien gefunden hat? Es zeigt das Leben und das Sterben des Familienhundes. Schon beim Durchblättern musste ich zu weinen beginnen. Nichts bewegt mich mehr als der Tod eines Hundes.

Ich möchte Ihnen diese bewegenden, berührenden Bilder nicht vorenthalten, deshalb habe ich einige aus dem dünnen Fotobuch abfotografiert und am Rand ganz wenig beschnitten.

 

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

Akihiro Furuta, Son & Olddog

 

Furutas Hund wurde 16 Jahre alt. Er war sechs, als sein Sohn geboren wurde. Der Hund war ihm Beschützer, Spielkamerad und Freund. Mit seinem Tod hat er dem Sohn den Wert des Lebens gelehrt.

"Forever. And live happily in heaven", schreibt Furuta in einem kurzen Nachwort.

Alle Bilder habe ich aus dem Buch "Son & Olddog" abfotografiert.

Homepage von Akihiro Furuta

 

Buch, Fotografie